Das Auswandern nach Deutschland

Die Gründe für das Auswandern der Türken sind nicht viel anders als die der Spanier oder Italiener früher gewesen. Die meisten haben einfach Arbeit gesucht und sind nach Deutschland ausgewandert, nicht weil es ihnen Zuhause nicht gefallen hat oder weil sie Deutschland kennenlernen wollten, sondern weil sie in Deutschland gebraucht wurden, weil es in Deutschland viele unbesetzte Arbeitsplätze gab.

Die Gastarbeiter waren unausgebildete, nicht deutsch sprechende Ausländer, die nichts Besseres erwarten, konnten als bei einem großen Unternehmen der Automobilindustrie oder Ähnliches zu arbeiten. Erst kamen sie allein, ohne ihre Familien, sie sollten nur für eine kurze Zeit bleiben. Dies passierte aber nicht so. Viele dieser Gastarbeiter blieben und wurden zu Deutschen. Die erste Generation der Türken hatte wahrscheinlich nie vor in Deutschland zu bleiben, aber mit der Zeit kamen auch die Familien nach, sie gewöhnten sich an die westliche Art, und wollten Deutschland nicht mehr verlassen.

Die ersten angeworbenen Türken kamen zusammen mit Italienern, Jugoslawen, Griechen und Spaniern in den 50ern, während des Wirtschaftswunders, nach Deutschland. Der Anwerbestopp kam erst im Jahre 1973. 1982 waren es ca. 4,67 Millionen Ausländer.
Heutzutage sind von den 82 Millionen Einwohnern Deutschlands etwa 7,3 Ausländer (Stand 1998)., anzumerken ist jedoch, dass viele der Ausländer schon eingebürgert sind (was sich in dem Zuwachs der deutschen Bevölkerung widerspiegelt).

 

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